Wie bitte?
Wie bitte?
Eine kommunkativ schwierige
und von betrügerischen Elementen
durchsetzte Komödie, die durchaus
auch "Hä?" heißen könnte.
von Andreas Heck
Spielzeit ca. 120 Minuten
Demnächst bei Plausus
Gisela und Günther Schmitt sind schon viele Jahre verheiratet und die diamantene Hochzeit ist in greifbarer Nähe. Eines der Geheimnisse dieser so langen, glücklichen Ehe ist vielleicht auch, dass die Beiden furchtbar schwerhörig sind und so manche Äußerung des angetrauten Lebensglücks einfach nicht verstehen und das Beste daraus machen. Und so verbringt das schon etwas angegraute Paar seine gemeinsamen Tage am Esszimmertisch unter dem Gemälde, dass Ihnen Giselas Patenonkel Karl, auch gerne Charly genannt, zur Hochzeit geschenkt hatte.
Aber urplötzlich, als irgendwie, vielleicht auch völlig zusammenhanglos, der Name Chagall auftaucht, beginnt dieses Gemälde und sein eventueller Wert ins Interesse aller möglichen Personen zu geraten, die sich um die vermeintlichen Millionenwerte sorgen, die da völlig ungeschützt an der Esszimmerwand hängen.
Um die Frage, ob das Gemälde denn tatsächlich ein richtig echter Chagall ist und die Bemühungen es sich unter den Nagel zu reißen, tauchen immer mehr und mehr oder weniger besorgte Mitmenschen im Schmitt’schen Esszimmer auf und immer mehr Varianten der in Öl gepinselten Kostbarkeit machen die Runde.
Besetzung: 8 SpielerInnen, flexibel von 5w/3m bis 3W/5m
1 Bühnenbild - Esszimmer der Schmitt's im Gelsenkirchner Barock
Die Personen bei "Wie bitte?t":
Gisela Schmitt,
Schwerhörige Ehefrau von Günther, Hausfrau alter Schule.
Günther Schmitt,
Giselas schwerhöriger Ehemann alter Schule.
Gerda Schmitt,
Tochter der Schmitts, schaut öfter mal „nach dem Rechten“ und hofft auf ein vererbbares Vermögen.
Greta Schmitt (bzw. Gregor),
Gerdas Tochter, Enkelin der Schmitts, kommt gerne zu Opa und Oma und kümmert sich um die Beiden. Vermutet einen Schatz an der Esszimmerwand. (auch als Gregor möglich)
Victoria van der Ville,
VermieterIn der Schmitts, die gerne die Miete erhöhen würde.
Paul Polente,
Trickbetrüger aka Stefan Derrück, der als vorgeblicher Polizist ältere Herrschaften um ihr Erspartes bringen möchte.
Hochwürden Adalbertus Klingensack,
Schaut bei seinen Schäfchen in der Gemeinde nach dem Rechten und ist sehr besorgt ausreichend Geldmittel für die Errichtung der Adalbertus Kapelle zusammen zu bekommen.
Stefanie Stuhlkleber (bzw. Stefan Stuhlkleber),
Bürgermeisterin der Gemeinde auf hoher Drehzahl, die bei ihren älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern zu diversen Jubiläen gratuliert und sehr bemüht ist ausreichend Geldmittel für ihr soziales Wohnprojekt zusammen zu bekommen. (auch als Stefan Stuhlkleber möglich).